einfachpetra

Gedichte, Geschichten, Lustiges und Tiefsinniges, eben einfach Petra :-)

Grenzgebiete und die neue Frequenz

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Ihr lieben, wunderbaren und so müden Lichtkrieger da draußen!

Schon wieder einmal geht es in eine neue Zeit. Vielleicht nicht sichtbar, aber dafür umso spürbarer. Es ist ein Frequenzwechsel der besonderen Art. Ich kann dieses innere Wissen nicht begründen oder beweisen, aber ich möchte es mit Euch teilen, denn es betrifft Euch, die es jetzt anspricht, ebenfalls. Wir sind keine besonders Erleuchteten, wir sind lediglich uralte, oft sehr müde Seelen und wir stehen nun mitten im Grenzgebiet zu einer neuen Frequenz. Das ist etwas Natürliches und jede Seele wird irgendwann an diesem Punkt sein … gehört dies doch zum ewigen Kreislauf dazu. Es fühlt sich immer wieder an wie ein langer Sterbeprozess. Es beinhaltet Kampf im Innersten, oft Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit und ein Gefühl, dass all die innere Arbeit, das erworbene Wissen völlig umsonst gewesen sei. Die Krieger sind müde, sie wollen endlich das Schwert niederlegen und nur noch Liebe sein. Das Grenzgebiet zwischen der alten und der neuen Frequenz zeigt sich im traurigen Astralgrau alter verbrauchter Energie, mit Leere oder auch immer noch mit vereinzelten, zähnefletschenden Dämonen. Und dennoch ist da so viel Hoffnung. Sonst würden wir es nicht aushalten. In uns brennt ein unauslöschliches Feuer und eine Weisheit, die uns alles durchstehen lässt.

Wie zeigt sich nun diese Grenzwanderung für den einzelnen? Äußerst individuell. Die Umwandlungen und Transformationen, die Vorbereitung auf die neue Frequenz erlebt jeder mit seinen ureigenen Themen. Altes, was der Entwicklung nicht mehr dienlich ist bricht zusammen, sei es der Job oder die Beziehung. Ängste in den tiefsten Schichten drängen nach oben, beuteln Psyche und Körper, wollen gesehen und angenommen werden.

Immer wieder muss ich an den Satz aus einem kleinen, sehr weisen Buch denken: „Die dunkelste Stunde ist die vor Sonnenaufgang!“

Meine lieben, so uralten Seelenfreunde in Nah und Fern, bekannt oder (noch) unbekannt: Haltet durch, immer wieder aufs Neue! Lasst Euch nicht beirren. Es ist und wird nicht leicht, aber es wird anders werden, immer bewusster, immer reflektierter. Bewusstheit ist es die wahrhaftig heilt.

Schaut Euch selbst mutig an, ohne Urteil (soweit dies möglich ist). Lasst Euch nicht beirren von Menschen, die Euch abwerten, weil Ihr jetzt so seid. Kommt nicht in Versuchung Euch wegen ihnen wieder mit Masken zu bedecken. Bleibt so! So müde, verzweifelt und voller Schmerz, manchmal schwach, manchmal stark und voller Feuer. Steht zu dem ständigen Wechsel, der zu dem Leben im Grenzgebiet einfach dazugehört. Sterben und Neugeburt, noch switcht es hin und her.

Die alten Methoden und Konzepte funktionieren nicht mehr, auch wenn sie Euch einst den Weg wiesen, Heilung brachten oder womöglich auch Geld. Lasst sie in Liebe los, ohne Angst vor der Leere. Was Ihr in Liebe integriert und losgelassen habt, wird sich eine Weile ausruhen, sich wandeln wie die Raupe in einen Schmetterling und dann vollkommen neu und anders in die Welt kommen. Und wundert Euch nicht darüber, dass auch alle bisher vertrauten Schutzrituale wirkungslos werden. Es geht nicht mehr um „Wegmachen“ oder bekämpfen, es geht um Anschauen, Annehmen und Liebe. Dafür braucht es keinen Schutz. Angriffe erfolgen, wenn Du selbst noch im ‘Kampf – oder Fluchtmodus’ bist. Liebe und Annehmen verursachen Frieden. Deshalb versuche bitte, Frieden zu sein, so schwer es oft auch fallen mag. Nur Bewusstmachung heilt, nichts anderes. Lichtkrieger sind nicht auf äußeren Schlachtfeldern zu finden, sie stehen im Sturm und schauen mutig nach Innen, nehmen ihre Schattenanteile in die Arme und ins Herz. Sie verleugnen sie nicht mehr, denn sie gehören zum Leben auf diesem Planeten in der Polarität dazu, haben genauso eine Daseinsberechtigung und Achtung verdient wie das „Engelsgleiche“. Die neue Frequenz wird nun alles wandeln in Eurem Leben. Vertraut darauf, auch wenn es schwer ist in den oft so endlos scheinenden dunklen Stunden. Das Herz ist nun der wichtigste Punkt an dem ihr ruhen, Kraft und Mut tanken könnt. Nichts im Außen kann es ersetzen.

Und verbindet Euch mit passenden Menschen, gleichaltrigen Seelengefährten, die Euch empathisch verstehen, die Euch weder abwerten noch belehren. Die Euch sehen können in Eurem kraftvollen Potential, in Eurer großen Lichtkriegerseele, die nach Hause strebt. Menschen, die zu Euch stehen, Eure Dramen und vielleicht sogar Eure tiefe Todessehnsucht aushalten. Und bitte verurteilt in diesem Prozess dennoch nicht die Menschen, die das Ganze nicht verstehen können. Die vielleicht auf hilflose Art versuchen zu helfen, was nicht immer vorteilhaft ist. Seht ihre Angst hinter Helfersyndrom, Besserwisserei und spiritueller Arroganz. Ihr spiegelt ihnen, was auf sie noch zukommen wird, in diesem oder einem nächsten Leben. Und das macht Angst, große Angst. Der Weg der Meisterschaft im Körper ist oft einsam und steinig, er ist der Weg vom Bettler zum König, von der Bettlerin zur Königin und jede Seele wird diesen Weg eines Lebens gehen. In einem unendlichen Kreislauf. Deshalb ist alles in ‘Hierarchien Gedachtes’ reine Illusion, denn das Spiel des ewigen Wandels betrifft jeden und niemand kann auch nur einen Punkt auf diesem Weg überspringen. Niemand! Der „Dienstweg“ muss eingehalten werden, das taten auch Jesus, Buddha und alle anderen. Viele Seelen sind ihn vor uns gegangen und viele werden nach uns folgen.

Wer mich kennt weiß um meine Geschichte am Anfang diesen Jahres. Die Eintrittskarte für ‘Einmal Hölle und zurück’ habe ich ahnungslos entwertet und bin in den Zug gestiegen. Nein, es war nicht schön, ganz und gar nicht. Wie oft zweifelte ich in dieser Zeit an meinem ganzen langen spirituellen Weg, den ich bis dahin zurückgelegt hatte. War das denn alles umsonst? Völlig wertlos? Warum hört das nie auf? Habe ich nicht schon genug gelitten? Ich fühlte mich so klein, verlassen, ausgeliefert und voller Todessehnsucht. Aber ich bin immer noch da. Traumatisiert zwar, aber mit einem eisernen Willen, die nächsten Schritte ebenfalls mit allen aufsteigenden Gefühlen, so bewusst wie möglich zu gehen. Wenn es sein muss, auch durch weitere Abgründe. Das angstvolle Klopfen meines Herzens begleitet mich und formt die Melodie eines neuen Lebensliedes. Ich kann den Sinn des Ganzen niemals in Worte fassen, nur erfühlen. Und dieses Gefühl ist groß und gewaltig.

So sehr freue ich mich über die Menschen, die den Weg in die neue Frequenz weiterhin mit mir gehen werden, tapfer durch all die Grenzgebiete und Trümmer. Danke den Menschen, die mit mir gemeinsam Felder voller Leichen überwunden haben und nun wie ich in diesem Astralgrau auf das Neue hoffen. Und denen, die jetzt einen anderen Weg, in eine andere Richtung gehen danke ich von Herzen für die gemeinsame Zeit und lasse sie achtungsvoll los.

Manchmal möchte ich stundenlang vor Berührung weinen, wenn ich mir bewusst mache, was für wunderbare Menschen im letzten Jahr in mein so einsames Leben gepurzelt sind, wie viel Liebe, Tiefe und Hilfe mir geschenkt wurde. Was für ein großes und schönes Netzwerk um mich herum entstand. Und in solchen Momenten der Dankbarkeit sehe ich, dass nichts umsonst gewesen sein kann, schon gar nicht meine Innenarbeit. Wenn ich per Resonanzgesetz solche besonderen Freunde und uralten Seelengefährten in mein Leben ziehe, muss unendlich viel geschehen sein in mir. Ich liebe meinen Herzmagneten!

Ich danke Euch, dass Ihr genau Jetzt alle da seid, meine lieben und oft so müden Lichtkrieger. Mögen wir uns auch weiterhin Halt und ein vertrautes Zuhausegefühl geben, in dem wir ausruhen und Kraft tanken können, für das Unbekannte, welches nun vor der Tür steht. Vielleicht müssen wir noch durch das eine oder andere Minenfeld im Grenzgebiet wandern, werden verwundet oder sogar getötet. Aber da selbst der Tod eine Illusion ist, wird es weitergehen, immer weiter. Und wer weiß …

Vielleicht erfahren wir sogar schon heute oder morgen den wundervollsten Sonnenaufgang unseres Lebens. Das Feuer und die Liebe unserer Herzen wird uns führen.

 

© Petra Möller

blauer Schmetterling

 

9 Kommentare

  1. Ilka Schöppke

    Vielen Dank, liebe Petra!
    als ich diese Zeilen las, war ich zutiefst berührt und brach in Tränen aus( und heule jetzt gerade immernoch).Deine Worte sind sooo wahr und auch ich kenne all diese“Schlachtfelder“…
    Die Höhen und auch die Abgründe..das“Müdesein“…“nur noch nach Hause wollen- Gefühl“…und JA- auch die Todessehnsucht…und DOCH habe auch ich mich immer wieder hoch gekämpft…teilweise aus Trotz…(grins)
    es tut unglaublich gut… dies mit dir zu teilen!!! Vielen Dank! Und ich danke auch dem Menschen, der mir diesen Link schickte!!!Danke, Danke, Danke!!!
    …hm, das mit den Schutzritualen.. habe ich auch schon bemerkt….ich lasse mich zwar inspirieren, aber schlußendlich..handel ich „aus dem Bauch heraus“..tue einfach das, wobei ich ein gutes Gefühl habe…und tue eben manche empfohlene Dinge NICHT, eben weil sie sich für MICH nicht RICHTIG anfühlen…
    ….Nochmal- vielen DANK für diese Worte…unter den Tränen mischt sich ein „Aufatmen“.. und ein warmes Gefühl in meinem Herzen!!!
    Ich würde seeeehr gerne mit Dir in direkten Kontakt und Ausstausch treten 🙂
    LIEBE und LICHT sendet Dir Ilka

    • Danke von Herzen, liebe Ilka für Dein so ehrliches und offenes Feedback hier. Melde Dich ruhig mal bei mir. Unter ‚About‘ findest Du meine Homepages und
      bei Facebook bin ich auch zu finden. Freue mich. Ganz liebe Grüße Petra

  2. Dörte Meißner

    Danke für die wundervollen Worte!………………. Ilka hat schon alles gesagt…….
    In Liebe an Euch gedacht, Dörte

  3. Hallo liebe Petra 😉

    Ich bin so unendlich dankbar, dass ich dich am „berühmten“ Freitag den 13. kennen lernen durfte.
    Mir fällt es schwer meine Gefühle in Worte umzuwandeln. Ich glaube du weißt was ich meine. Meine Gefühle und die daraus resultierenden Gedanken haben endlich einen Namen bekommen. Ich weiß noch nicht wohin mich mein Weg führen wird, ich werde ihn einfach weitergehen. Als ich meinem Papi in den letzten Züge erklärte, dass es nicht das Ende ist und es weitergeht, wollte er es mir anfangs nicht glauben. Dann kam der Tag und er hat es mir seitdem sooo oft bewiesen. Jetzt bin ich froh darüber, dass ich mich von meinen Gefühlen habe leiten lassen. Den es ist alles Wahrhaftig. Ich kann es nicht sehen aber fühlen.
    Ich kann es auch nicht richtig erklären, ich fühle so eine tiefe liebevolle Verbundenheit zu dir, obwohl ich dir erst einmal begegnet bin.
    Dein Text spricht mir förmlich aus der Seele. Ja, müde fühle ich mich auch. Und es ist ein ständiger Kampf. Durch die unglaublich tiefsten Täler bin ich gegangen, hatte so manches Mal keine Kraft mehr. Im Herzen hatte ich so manches Mal das Gefühl nicht mehr Atmen zu können. Ich spüre die unendliche Liebe und die Menschheit zerstört sich selbst, wo sie nur kann. Das tut so weh und lässt dich ( ver )zweifeln. Ich wollte nach Hause und mich in Liebe auflösen. Dann bekam ich Hilfe ( ich habe verzweifelt um Hilfe gebeten und sie wurde mir gegeben ). Weitermachen, da die Aufgabe noch nicht vollendet ist. Ja es stimmt. Die innere und äußere Sonne wird immer wieder aufgehen.
    Es ist schwer tagtäglich Menschen zu begegnen, die einen versuchen auszusaugen oder nach ihrem Weltbild zu formen. Diese Menschen tun mir sehr Leid, da sie blind, gefühlsleer und taub sind.
    Irgendwann hatte ich angefangen alles in Frage zu stellen und das war gut so. Ja, es ist ein steiniger Weg, manchmal fällst du hin ( hast vielleicht Schmerzen und blutest ). Und du findest die Kraft um wieder aufzustehen und unbeirrt weiterzugehen. Nicht viele Menschen werden diesen Weg mit dir bis zum Ende gehen. Und das ist in Ordnung. In Liebe loslassen. Irgendwann bekommt jeder seine Wahrhaftigkeit zu sehen.
    Das besondere ist, dass dir immer wieder Menschen begegnen werden die dich verstehen und egal was ist zu dir halten. Und das ist doch das größte Geschenk auf Erden. Und dafür lohnt es sich.

    • Vielen Dank auch für Deine Offenheit hier!!! Bin ganz gerührt über diese vielen lieben Resonanzen, hier und per Mail.

  4. karin steuck

    …schön so von dir zu lesen. Ein Stück gefühlte Verbundenheit, wenn auch einseitig. Liebe Grüße Karin

  5. Klaus

    Ein Schluchzen tief im Innern am Herzen berührt, so fühl ich mich jetzt. Weil es wahrhaftige innere Worte sind. Es ist sehr viel Liebe in deinen Worten liebe Petra, danke dafür ! Ja, die Zeiten sind für viele Lichtarbeiter schwierig und man muss sich immer wieder aufraffen um durchzuhalten. Mut machen und Liebe tut in dieser Zeit jedem gut. Alles Liebe…..PS: Wir lesen gerne weiter auf deinen Seiten. Grüsse, Klaus

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