einfachpetra

Gedichte, Geschichten, Lustiges und Tiefsinniges, eben einfach Petra :-)

Vom Sinn

„Nun ist es also soweit“, seufzte traurig der kleine Stern. „Mein letzter Lichtstrahl fliegt in Richtung Erde und dann werde ich für ewig verlöschen.“ Sehnlichst wünschte er sich, dass sein Leben und besonders sein Licht noch einmal Segen bringen möge, dass sein Dasein nur noch ein einziges Mal Sinn ergeben würde.

Und Gott erhörte den Wunsch des kleinen Sterns.

Zweitausend Jahre später träumte auf der Erde eine kleine unscheinbare Knospe, die fernab vom Sonnenlicht ihre Hoffnung aufs Erblühen aufgegeben hatte, von einem sterbenden Stern, der ebenso traurig wie sie über den Sinn seines Daseins nachdachte. Sie sah in ihrem Traum, wie seine Sehnsucht sich tief mit ihrer eigenen verwob und spürte in diesem Moment eine Liebe, die nicht von dieser Welt zu sein schien. Verzaubert öffnete sie vorsichtig ihre Blütenblätter um immer mehr das Sternenlicht in ihr Innerstes zu lassen, so lange bis sie ganz offen und erfüllt vom Licht, direkt in den Himmel sah. Und dort oben erblickte sie in einer unermesslichen Weite, unzählige leuchtende Sterne. Diese schauten verwundert auf die Erde, denn noch nie hatten sie so etwas dort gesehen. Sie raunten sich zu: „Schaut nur, da ist ja einer von uns. Er leuchtet auf der Erde weiter. Was für ein Wunder, das ist Magie!“
Gott aber lächelte zufrieden: „Licht überwindet Zeit und Raum, manchmal genügt ein kleiner Traum, nur um zwei Wesen, die sich finden, mit Sinn und Liebe zu verbinden.“

© Petra Möller

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Die Zeit kehrt wieder

So lange schon und so vertraut,
klingt es in meinem Herzen nach,
ein Flüstern nur und doch so laut,
Sein Wort, es hält mich wach.
Ihr Lied, erfüllt in jedem Ton,
erschüttert mich in jedem Leben,
die Liebe ist der höchste Lohn,
wenn all die Leben sich verweben.

Die Zeit kehrt wieder,
gleichermaßen bleibt sie stehen,
und so vertraute alte Lieder,
erklingen um dann zu verwehen.
Ich kann mit meinen neuen Augen
ganz tief in deine Seele sehen,
alles was war so tief verstehen.
Die Zeit kehrt wieder.

Bittersüß schmecken die Tränen,
die wir vergossen in der Zeit,
denn wie verzweifelt war das Sehnen,
wie unermesslich groß das Leid.
Der Glaube gab uns neuen Mut,
durch alle unsere Leben,
die Liebe ist das höchste Gut,
wenn all die Leben sich verweben.

Die Zeit kehrt wieder,
gleichermaßen bleibt sie stehen,
und so vertraute alte Lieder,
erklingen um dann zu verwehen.
Ich kann mit meinen neuen Augen
ganz tief in deine Seele sehen,
alles was war so tief verstehen.
Die Zeit kehrt wieder.

© Petra Möller

In großer Dankbarkeit für Kathleen Mc Gowan und ihre Bücher. Danke für die Wahrheit!

Maria Magdalena- Das Schwert der Klarheit

Maria Magdalena- Das Schwert der Klarheit

Viele werden kommen um die Wahrheit zu verdunkeln, das war immer so und es wird wieder so sein. So lange, bis die Herrschaft der alten Männer in Rom endgültig Geschichte sein wird. Was braucht es? Bewusstheit, unendliche Liebe und viel Mut bei Männern und Frauen, die dieses System als die Lüge erkennen, die seit über 2000 Jahren herrscht.

Warum haben die Menschen in dieser langen Zeitspanne nicht begriffen was wirklich geschah? Ich will es euch sagen. Wegen der Unbewusstheit und der ständigen Lügen, dem neuen bequemen Lebenskomfort, der es unnötig machte, kritisch zu sein. Und die wenigen, die wissen und es öffentlich machen wollen, sie werden bis heute verspottet, verfolgt und sogar ermordet. Weil „Im Namen Christi“ bereits mehr Morde geschahen als in vielen Kriegen der Erde. Und sie geschehen bis heute, im Untergrund, im Verborgenen und doch geschehen sie.

Diese Männer in Rom, sie verurteilten am Pfingstsonntag öffentlich die Attentäter des Terroranschlages in London. Sie verurteilten öffentlich, dass im Namen eines Gottes gemordet wird. Und natürlich ist das verurteilenswert, was geschah. So wie jeder Mord an einem Menschenleben.  Aber was taten sie denn zwei Jahrtausende lang? Wer frei von Schuld ist, der werfe den ersten Stein!

Wie könnte Jesus so etwas gewollt haben? Er war Mensch und liebte die Menschen von Herzen, Männer und Frauen gleichermaßen. Er lebte und predigte Liebe und Frieden, keinen Hass, er segnete die Heilige Hochzeit und die Familien, die aus dieser Liebe heraus entstanden. Er verstand das Leben in seiner Tiefe und dessen Natürlichkeit. Weil ER diese Liebe gelebt hat. Mit mir. Dies zu verleugnen ist die größte Sünde, die je stattgefunden hat.

Was ist dadurch aus den Menschen geworden? Schaut Euch um: Überall verletzte Kinder, die seit Generationen schwer verwundet in Frauen und Männerkörpern wohnen und sich gegenseitig bekämpfen, anstatt sich zu lieben. Bewusst und genauso auch unbewusst. Jeder auf seine Weise, aus seinen ungeheilten Verletzungen heraus. Misstrauen und Kontrolle beherrschen die Beziehungen zwischen den Menschen. Jeder gibt dem anderen die Schuld, fühlt sich als Opfer. Die Welt heute ist eine kalte und vor allem zynische Welt, die durch die ungeheilten Verletzungen, Menschen zu Tätern macht, weil sie sich wie Opfer fühlen. Ein Kreislauf des Wahnsinns.

Solange die Wahrheit nicht in aller Deutlichkeit in die Welt getragen wird, solange werden diese Verletzungen immer wieder aufbrechen und bluten. Das sind die wahren blutenden Stigmata! Sie brauchen die große Kraft der Vergebung und der wahren Liebe um zu heilen. Sie brauchen die Wahrheit. Die Wahrheit über das, was wirklich geschah. Sie ist da, versteckt und doch gut sichtbar für die, die bereit sind, sie zu erkennen. Gut behütet, damit die alten Männer der Lüge sie nicht vernichten können.

Wer Augen hat zu sehen, der sehe!
MM

Das männliche und weibliche Prinzip 2 – Wenn du in die Tiefe schaust

Wenn du in die Tiefe schaust, dann offenbaren sich wahre Geheimnisse, die nun ans Licht wollen, sichtbar für alle. In dieser Tiefe ist es dunkel und dennoch voller Licht. Was paradox scheint, wird sich als ausgleichendes Gegenteil bewahrheiten, niemals als Pole die sich gegenseitig bekämpfen. In der Dunkelheit des Lichts wächst das Kind heran, beschützt, genährt und vor allem, in einem Zustand der göttlichen Liebe bewahrt. An einem Ort, der Vater und Mutter gleichermaßen und gleichberechtigt vertritt, obwohl das Kind in einem weiblichen Körper wächst.

Wenn es reif ist für das Leben in der Welt, dann geht es den Weg, der fast gewaltsam scheint. Die erste Probe ist die Geburt, die erste Prüfung ob das Kind dem Leben standhält. Unter Druck, Enge und Angst heraus gepresst, fort aus dem geschützten Raum der Liebe und Einheit in die Welt der Polarität. Mutter und Vater, nun scheinbar zwei, statt eben noch eins. Was aus der göttlichen Einheit fiel – die genauso eins ist durch zwei  gegenteilige sich ergänzende Hälften – was sich erst trennte um sich doch wieder zu vereinen, um dann ein neues Leben zu erschaffen.

Doch diese Vereinigung, wie lieblos und ohne Bewusstheit ist sie wohl viel zu oft, seit tausenden von Jahren? Schaut Euch um in Eurer Welt und reflektiert auch Euch selbst: Ist es doch oft ein erbitterter Kampf, ein Ringen zweier Gegenparteien. Die Sucht nach Sieg über den anderen. Stärke messen auf allen Ebenen, sich verteidigen, bis aufs Messer kämpfend. Das geschieht so unbewusst und wird dennoch als Liebe bezeichnet?

Seid gewiss, dass dies niemals Liebe sein kann. Die wahre Liebe zieht sich an, voller Sehnsucht, aber ohne Gier und ohne Kampf. Sie ist still und doch voller Energie des heiligen Magnetismus, voll von tiefer innerer Gewissheit und selbst wenn noch alter Schmerz und Zweifel die volle Bewusstheit trüben sollten, so ist doch diese Heiligkeit zu spüren, diese langsame und doch so tiefe Berührung zweier Seelen, die sich wahrhaftig erkennen. Ohne Hast wächst und gedeiht die Liebe, sie erwächst zuerst wie tiefe Freundschaft, um dann, diese einschließend, darüber hinauszugehen, sich auszudehnen, weit über alle Körper hinaus bis zum Ursprung. Mit jedem bewussten Atemzug wächst sie weiter, hinein in die Einheit. Sie ist die Einheit, die dennoch immer zwei Hälften hat. Warum seht Ihr Euch selbst als etwas Getrenntes, dass Ihr immer noch verteidigen müsst, warum seid Ihr gefangen in dem Glauben, das etwas, das anders ist, Euch angreift? Ihr seid bereits längst beides und das in einem Körper, der eins ist. Wenn Ihr dies durch innere Vereinigung erfahrt, wenn dort Eure eigenen Anteile liebend miteinander verschmelzen dürfen, anstatt sich zu bekämpfen, wenn es weder Sieger noch Verlierer gibt, wenn sie sich nicht mehr fühlen wie abgelehnte Kinder, dann geschieht das Wunder der Einheit. Erst in Eurem Inneren, egal, welchen Körper Ihr bewohnt, und dann erst könnt Ihr im Außen wahrlich das in voller Tiefe erkennen, was die wahre Liebe bedeutet.

Diese hochgepriesene und doch so oft falsch verstandene Freiheit bedeutet nur, dass Ihr Euch zuerst im Inneren gleichermaßen lebt, alles was Ihr seid im Gleichgewicht zu halten, denn das ist wahre Individualisierung. Annehmen, leben, ohne etwas abzulehnen und zu verdrängen. Gleichermaßen im Gleichgewicht sein. Eins sein mit allen Aspekten. Wenn Ihr das im Inneren vollzieht, so wird das Außen mehr und mehr das Paradies, ein Ort des Friedens, des Miteinanders und des Vertrauens.

So sei es! MM

© Petra Möller

 

 

Das männliche und weibliche Prinzip – Vereinigung statt Kampf

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Wenn ich die Zeichen der neuen Zeit betrachte, so erkenne ich vor allem die Dynamik einer Veränderung, die sich im Sinne einer anderen als bisher üblichen Angleichung des männlichen und weiblichen Prinzips zeigt. Durch eine neue Form von Selbst- Bewusstsein in beiden Polen.

Das weibliche Prinzip zeigt sich nun wieder stärker in einer neuen Position von Hingabe und Sanftmut, jedoch werden diese belebt durch den starken Willen und die Entschlusskraft für sich selbst, die daher natürlich dieser eher männlichen Energie bedürfen, welche aber um der Evolution willen notwendig ist. Ein Zusammenwirken beider Pole ist daher absolut notwendig um wahre Erlösung zu finden. Hingabe und Sanftmut sind längst nicht mehr passiv, es bedarf einer inneren Entscheidung, einem Entschluss, sich dem mutig zu öffnen, ohne an Kraft oder Energie zu verlieren oder noch anders, ohne sich selbst zu verlieren, außer vielleicht im Zeichen des Erwachens an Gott. Niemals aber an eine andere verkörperte Form. Zentriert in sich und dennoch stetig fließend, allerdings nicht zerfließend in allem sein, was der Dienst für die Seelen in männlichen und weiblichen Körpern fordert.

Hingabe an Gott und die Schöpfung, in Form einer sich selbst bewussten Weiblichkeit, die alle Attribute des Weiblichen lebt, die gleichermaßen der Welt ihre Stärke und den zu zollenden Respekt einhaucht und sich offen zeigt. Sanftmut ist das Attribut einer friedvollen Lebensart, die aber keineswegs passiv oder destruktiv ist.

Frauen sind dazu aufgerufen, nun aus der scheinbaren Gleichberechtigung in ihre wahre Weiblichkeit zu wachsen. Die Revolution der Gleichberechtigung war segensreich und notwendig, aber nun geht es darum, den nächsten Schritt der Evolution zu gehen. Raus aus dem Kampf! Denn die scheinbare Gleichberechtigung war nur eine Möglichkeit, eine sehr wichtige, dem Patriarchat die Stirn zu bieten und aufzustehen. Das Ergebnis ist dennoch eine falsch verstandene Weiblichkeit gewesen. Frauen wurden zu Männern, es wurde selbst unter Frauen das hoch gepriesen, was eigentlich den Männern zugeschrieben wurde. Das war kindlicher Trotz und natürlich war er notwendig um sich aus den Fesseln des Patriarchats zu befreien. Die Weiblichkeit wurde allerdings weiterhin unterdrückt und falsch interpretiert.

Nun ist die Verwirrung groß. Sollen Frauen wieder zurück in ihre alten abhängigen Rollen? Niemals! Sollen Frauen weiterhin im Kampf gegen die Männerwelt ihren Mann stehen? In Firmen, Konzernen, in der Politik oder gar innerhalb der eigenen Familie unter Beweispflicht stehen, im Leistungsprinzip und genauso agieren wie es Männer tun? Müssen sie weiterhin täglich beweisen, dass sie das, was Männer können, genauso gut beherrschen? Als Kopien von Männern? Als Papageien? Niemals! Das ist nur eine Trotzreaktion, die erwachsen werden darf und reif für das Wahre, Echte!

Es wird Zeit für Versöhnung. Zeit, die Rache, die dummen gegenseitigen Geschlechter- Witze, ja, die Dummheit an sich durch Bewusstmachung zu beenden. Wie soll Frieden in der Welt herrschen, wenn sich sowohl Frauen wie auch Männer immer ungerecht behandelt, missbraucht und durch gegenseitige Intrigen und Spielchen manipuliert fühlen? Das führt zu Reaktionen statt Besonnenheit. Kontrolle und Zwietracht statt Liebe. Und wie soll Frieden herrschen, wenn Frauen ihre Jahrtausende andauernde Unterdrückung und den Schmerz ins Außen projizieren und nun, nach der Befreiung aus dem Joch, die große Rachegöttin spielen, in der Familie oder im Beruf? Wie soll Frieden einziehen, wenn Männer noch immer versuchen, ihre Frauen oder die Kolleginnen klein zu machen, indem sie ihre Emotionalität oder ihre Intuition als Dummheit oder Naivität abwerten und verspotten? Wie ist es möglich, den Ekel des sexuellen Missbrauchs zu überwinden, den aktiven durch Gewalt und auch genauso den passiven durch Manipulation? Wie erfüllt ist ein Leben, das aus gegenseitigen Notwehrreaktionen, altem Schmerz, Schuldzuweisungen und ständigem Kampf gegen andere und sich selbst besteht?

Vergebung und Liebe sind also mehr denn je notwendig um diese manipulativen, falschen Strukturen zu durchbrechen. Wie soll denn wahre Liebe zwischen Mann und Frau stattfinden und gelebt werden? Liebe, die vertraut und die tiefen Respekt hat, sich verneigt vor ihrer polaren Ergänzung. Überall nur Verletzte, Opfer, Gedemütigte, Manipulierte und Verlierer. Auf beiden Seiten Kriegsversehrte. Wenn Männer, wie Frauen das sein dürften was sie wirklich sind, wenn aufgehört wird sich lustig zu machen, noch mehr Klischees zu entfachen…  erst dann kann vertrauensvoll ein Feld der Liebe und Achtung entstehen. Die Rache ist es, über Jahrtausende genährt und geschürt, die dies immer noch verhindert.

Frauen werden niemals Männer sein und Männer niemals Frauen. Und dennoch tragen beide Geschlechter männliche und weibliche Attribute in sich, die dazu beitragen, ja sogar animieren, sie im Innersten zu vereinen, die Einheit, die heilige Hochzeit im Inneren zu vollziehen und dann im Außen keinen Krieg mehr zu führen. Wenn jeder die Potentiale anerkennt und als Stärken sieht, statt als zu bespöttelnde Schwächen, was wäre das für ein Segen.

Hunderte von „Experten“ beraten heutzutage Männer und Frauen, wie sie sein sollen oder nicht, wie sie taktisch kalten Krieg im Ehebett führen. Und auch diese Experten polarisieren nur und erschaffen neue Kriege. Niemand würde jemals auf die Idee kommen, die Sonne und den Mond verändern zu wollen, niemand will aus der Sonne den Mond und aus dem Mond die Sonne machen. Beide sind an ihrem richtigen Platz, dienen mit ihrer ureigenen Kraft, sind getrennt und bedingen sich, aber ohne dass einer sich minderwertig, abhängig oder ungerecht behandelt fühlt. Wann erkennen Männer und Frauen, dass sie so wie sie sind, richtig sind? Wann nehmen sie endlich selbstbewusst ihre wahren Plätze ein? Wann erkennen sie, dass sie sich einander ergänzen? Dass sie sich zusammenfinden können im Vertrauen des Einen, der sie erschaffen hat, gleichermaßen gleich gültig und gleich wertig.

Schluss mit der Vergangenheit, es ist JETZT eine neue Zeit. Eine Zeit der unendlichen Möglichkeiten. Zum Wachstum eines jeden einzelnen und zum Zusammenwachsen der Menschen in die Einheit. Das Erkennen, dass wir Hälften sind und doch gleichzeitig das große Ganze, dass wir uns vereinen können ohne dass eins sich verliert. Dazu braucht es Vertrauen in die eigene Kraft und Stärke. Individualisierung, Unabhängigkeit? Ja, aber mit dem Ziel eines Tages wieder in die Einheit zu verschmelzen mit dem anderen Teil, seinen/ihren Potentialen, die gleichermaßen anerkannt und geliebt werden wie das eigene.

Die kindischen Spiele gegeneinander, die Konkurrenz, das Beweisen und Recht haben wollen, das besser sein wollen als der andere, das geliebt werden wollen um jeden Preis, das Leistungsprinzip, die Ohnmacht, die Hilflosigkeit und Abhängigkeit, jeglicher Kampf, sei es aktiv oder passiv, all das kann ersetzt werden durch Vertrauen in die Kraft und die Sinnhaftigkeit des Polaren, den Magnetismus, der anzieht, statt abstößt, das Vertrauen, das für jeden einzelnen gesorgt ist, der bewusst hinschaut und seine Schatten erkennt und sie als Teil des Ganzen annehmen und integrieren kann. Schuld erlöst sich nur durch Vergebung im eigenen Inneren und der Hingabe an den Sinn des Ganzen.

Seid bereit, es zu vollziehen, seid bereit, Euer Versprechen einzulösen, das Ihr einst gegeben habt, bevor Ihr erneut eingetaucht seid ins Polare. Es ist soweit! Die Zeit erlöst sich in sich selbst. Leistet keinen Widerstand, seid einfach bereit. Männer und Frauen im Einklang mit dem Göttlichen! So sei es!

MM

© Petra Möller

Danke für die Dunkelheit


Tautropfengleich dein Licht in meinem Herzen,
winzig klein und gleißend hell,
erinnert es mich an dein Geschenk,
das mir noch blieb, als es geschah.
Als mein eigenes Licht verblasste Jahr um Jahr.
Verloren in der Traurigkeit…
Danke für die Dunkelheit, die zeitlos mich umgab,
wie ein Bilderrahmen, zeigte sie, was sie verbarg.
Ohne diese Dunkelheit wäre dein Schatz verloren,
unsichtbar, zerronnen im hellen Tageslicht.
So danke ich für all die Zeit, da Dunkelheit beschütze mich.
Denn nur durch sie sah ich noch dich.
Dein kleines Licht, das mir noch blieb,
es zeigte stetig auf den Weg, so lang bis ich ihn endlich ging.
Durch Dunkelheit und Krieg, durch Schmerzen, Traurigkeit,
führte es bis zum Meeresgrund, wo tiefe Stille weilt.
Dort unten blieb ich Jahr um Jahr, dein Licht blieb treu bei mir,
ich hielt es fest, ließ es nicht los, aus Angst dich wieder zu verlier’n.
Doch heute bin ich aufgetaucht, im hellen Sonnenschein,
und sehe klar, wie nie zuvor, in mir mein eigenes kleines Licht.
Es ist gewachsen in der Zeit der tiefen Dunkelheit,
fast unbemerkt auf meinem Weg in eine neue, freie Zeit.
Heute lass ich dich endlich frei, gebe dein Licht zurück,
denn schon lange unbemerkt, leuchte ich auch ohne dich.
Danke für die Dunkelheit, danke für dein kleines Licht
und irgendwann wird es in ferner Zeit vereint,
tautropfengleich mit meinem Licht, im großen Meer der Ewigkeit.

© Petra Möller

Maria Magdalenas Melodie

Tief im Staub des alten Tages,

verloren in der Wahrheit Macht,

es singt der Schmerz in mir so stark,

bis nachts das Herz erwacht.

Erblüht in tiefstem Purpurrot,

inmitten all der Dunkelheit,

Dämonen fliehen schreiend fort,

die Göttin voll Erhabenheit.

Es brach mir auf das Herz voll Weh,

vergeben all die Schmach,

die Füße tief im Wüstensand,

der Geist vollendet wach.

 

Purpurrote Melodie,

Sein Blut in allen Tönen,

purpurrot sei mein Gewand,

umweht von heißem Wüstensand,

besing‘  ich mein  gelobtes Land,

besing‘ ich Sein gelobtes Land…

 

Tief im Staub des neuen Tages,

erblüh ich in der Wahrheit Macht,

das Lied der Sehnsucht ist so stark,

die Liebe voll erwacht.

Verströmt in tiefstem Purpurrot,

so leuchtet hell die Dunkelheit.

Dämonen knie‘n  voll Demut nieder,

sie achten die Erhabenheit.

Er schenkte mir Sein Herz voll Weh,

vergab euch eure Schmach,

die Füße tief im Wüstensand,

Sein Geist in mir erwacht.

 

Purpurrote Melodie,

Sein Blut in allen Tönen,

purpurrot sei mein Gewand,

umweht von heißem Wüstensand,

besing‘  ich mein  gelobtes Land,

besing‘ ich Sein gelobtes Land…

 

© Petra Möller

Herzensschwestern

Herzensschwestern
Ein Geschenk seid Ihr in meinem Leben,
all Ihr wunderbaren Frauen, die meinen Weg bereichern.
Manchmal erkennen wir uns am Gleichklang unserer Worte,
aber meist am Gleichklang unserer Herzen, unserer Seelen,
die aus den Augen leuchten.
Manchmal sprechen wir andere Sprachen,
aber die Sprache unserer Herzen kann alles sagen was wichtig ist,
eine Umarmung kann das kalte Leben mit Wärme und Hoffnung erfüllen.
Manchmal ist die Zeit nur kurz, ein anderes Mal ist es fürs Leben.
Wir messen unsere Herzensverbindung nicht an der Zeit.
Wir wissen, dass das keine Rolle spielt im ewigen Tanz des Seins,
denn ewig ist die Essenz unserer Herzen, die niemals sterben kann.
Deshalb klammern wir uns nicht fest, sondern begegnen uns in Freiheit.
Manchmal quetschen wir uns voller Schmerz und Angst,
einsam durch den Geburtskanal der Veränderung,
in ein neues Leben, das wir erst noch erforschen und erfühlen müssen.
Und wenn wir abgekämpft, gehäutet und verwundet ankommen,
im Licht der neuen Welt, dann ist eine von uns da,
Herzensschwester Hebamme im Dienst,
die geduldig unsere Tränen aus Schmerz und Befreiung auffängt,
um sie in klare Kristalle zu verwandeln, in denen wir uns spiegeln können.
Herzensschwestern sind Spiegel füreinander,
Erinnerungen was wir wirklich sind,
die schönsten Spiegel unseres versteckten Potentials,
das sich entfalten will, sich zeigen, doch manchmal fehlt der Mut.
Mit Herzensschwestern im Rücken und im Herzen, kommt er zurück.
Wir inspirieren durch unser eigenes Sein, neidlos und frei.
Wir geben, weil das Geben unsere Natur ist,
wir dienen mit allem was wir haben, jedoch ohne uns zu verlieren.
Wir nehmen unsere Schwächen an, um uns über sie zu erheben,
jede für sich und doch gemeinsam stark.
Herzensschwestern sind Oasen in der Wüste, Geborgenheit im Dschungel,
ein Zuhause in der Fremde, Liebe ohne Grenzen.
Jede für sich ein Unikat und zusammen ein großes Herz.

Ich liebe Euch! Dieses Lied möge uns weitertragen….
Eure Petra

Die Schwelle

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Die Schwelle

Aus so viel Leid bist du gestorben, die alte Haut war viel zu schwer. In deinem Herzen, das so kämpfte, wurde es langsam kalt und leer. Neu aus dir selbst heraus geboren, ging weiter doch dein Lebenstanz, wild, ungezähmt und schmerzend auf glühenden Messern des Widerstands. Zerrissene Haut, blutende Füße, verloren auf Hitze und Glut. Dennoch in deinem Herzen, ein Fingerhut voll Mut.

Dann endlich kommt sie dir entgegen: Die Schwelle, die da führt zu dir. Bewusstsein möchte dich bewegen. Geklärt und frisch in eine neue Dimension. Spürst du es schon?

Besorgt jedoch schaust du zurück zu ihm, der einst das Herz dir brach. Dein ewiger Gefährte. Unsicher fragst du dich: Folgt er mir nach? Weit entfernt so steht er da. Sein Blick auf einen anderen Weg und gleichzeitig so nah. Tief verankert im hellen Seelenkern, im Licht. Und doch, ein leiser Schmerz bekommt Gewicht. Süß säuselnd rät der Schmerz es dir, ihn mitzunehmen, fort von hier. Aber du weißt: Alleine muss den Schritt er gehen, in seiner Zeit wird es von selbst geschehen. Seinem Herzschlag wird er folgen

Zweifel und Erinnerung, wie ihr euch einst verloren, in grauen Schattenwelten so weit entfernt geboren. Schmerzensschreie hallen durch die dunkle Nacht. Nie wieder! schreit der Schmerz, der nun erneut erwacht.

Und dann Erinnerung, so süß, doch ebenso verloren. Verloren habt ihr euch wohl in dem Licht des andern, so trügerisch und nah, denn es war keine Freiheit da. Und dieses Mal, da brach der Schmerz ganz still und unbemerkt das Herz. In diesem Sterben so viel Liebe. Und aus der Liebe neu geboren, alleine jeder nun für sich. Endlich, so viele neue Wege, sie durften öffnen sich.

Jetzt stehst du also an der Schwelle, ein Sog, ganz warmes, weiches Licht. Weit weg jedoch steht dein Gefährte, so ganz und gar allein für sich. Er sieht dich und er sieht dich nicht. Sieht nicht die Hand, die du ihm reichst, denn Fremdes fesselt seinen Blick…

Doch diesmal wirst allein du gehen, neu, mutig, voller Kraft und den Gefährten kannst du ewig mit deinem Herzen sehen. Gebrochen all der Widerstand. Vor dir ein neues, freies Land. Du gibst dich hin, vertraust dem Licht, in dir dehnt aus sich neue, weite Sicht.

Die Schwelle ruft: Nur noch ein Schritt und du bist frei. Was einst euch trennte ist vorbei. Geh aus der Zeit, geh von ihm fort, die Liebe kennt kein Hier und Dort. Aus deiner Freiheit, du wirst sehen, kann auch für ihn so viel geschehen. Lass los, vertraue, geh den Schritt, und nimm sein Bild in deinem Herzen mit.

© Petra Möller

Vergänglichkeit …

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Ich zeig mich im Jetzt,

versteh was einst war,

und erschaffe das Morgen,

Licht und Dunkel als Paar.

Mein ewiges Sein in wandelndem Kleid,

offenbart sich und wird

erst sichtbar durch die Vergänglichkeit.

Welche Schönheit ist in der Vergänglichkeit,

wenn gewahr sie sich wird, als das was sie ist:

Sichtbar gemachte Ewigkeit…

… auf Zeit.

 

© Petra Möller

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